Am 4. September wurde auf dem Campus Charlottenburg der TU Berlin Richtfest für die Chemical Invention Factory – John Warner Center for Start-ups in Green Chemistry gefeiert. Damit hat der Neubau einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur geplanten Fertigstellung 2027 erreicht. Mit rund 20 Millionen Euro Gesamtbaukosten entsteht hier Europas größte Laborinfrastruktur speziell für wissenschaftsbasierte Transfer- und Vorgründungsteams im Bereich der Grünen Chemie. Künftig stehen ihnen spezialisierte Labor-, Analyse- und Büroräume zur Verfügung, um Forschungsergebnisse unter praxisnahen Bedingungen weiterzuentwickeln und für konkrete Anwendungen zu erproben. Die Bauarbeiten liegen nach Angaben der TU Berlin im Zeit- und Kostenplan.
FJP begleitet das Projekt gemeinsam mit SEHW Architektur seit dem erfolgreichen Wettbewerb 2020. Der gemeinsame Entwurf wurde mit einem 1. Preis ausgezeichnet und anschließend zur Realisierung ausgewählt. Der kompakte Forschungsbau bildet einen neuen, eigenständigen Baustein auf dem Campus. FJP entwickelt die Freiräume als verbindenden Teil des Ensembles: Ein adressbildender Vorplatz an der Marchstraße schafft einen klaren Auftakt, während der geschützte Gemeinschaftshof mit seinem vorhandenen Baumbestand Raum für Begegnung und Austausch bietet.
Auch im Außenraum setzt sich der Nachhaltigkeitsanspruch des Projekts fort. Unversiegelte Grünflächen, wasserdurchlässige Beläge, Dachbegrünung und heimische Pflanzen stärken Mikroklima und Naturhaushalt. Wir freuen uns, dass unsere gemeinsame Planung nun immer deutlicher Gestalt annimmt – und mit dem Richtfest einen weiteren großen Schritt Richtung Fertigstellung gemacht hat.